Der elektronische Eltern-Kind-Pass
Der Eltern-Kind-Pass wird digital und startet im Herbst 2026 als Smartphone-App mit verbessertem Angebot!
Der Eltern-Kind-Pass wird digital. Start im Oktober 2026!
Der Eltern-Kind-Pass (früher Mutter-Kind-Pass) ist seit 1974 ein Angebot zur gesundheitlichen Vorsorge für Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder bis zum sechsten Lebensjahr.
Mit Oktober 2026 wird der Eltern-Kind-Pass digital und alle Informationen und Untersuchungsergebnisse sind über eine Smartphone-App oder einen Webbrowser abrufbar. Der Eltern-Kind-Pass wird ein persönlicher, digitaler Begleiter durch die Schwangerschaft und Kindheit. Damit wird das vertraute gelbe Heft aus Papier abgelöst. Alle Informationen zum Eltern-Kind-Pass stehen weiterhin am Gesundheitsportal zur Verfügung.
Der Umstieg erfolgt in zwei Phasen
- Ab Oktober 2026 erhalten alle mit neu festgestellter Schwangerschaft den elektronischen Eltern-Kind-Pass.
- Ab März 2027 erhalten alle Kinder, die ab 1. März 2027 geboren werden, den elektronischen Eltern-Kind-Pass.
Für Geburten zwischen 1. Oktober 2026 und 28. Februar 2027 ändert sich nichts. Das Papierheft wird weiterverwendet.
Was sich mit dem elektronischen Eltern-Kind-Pass ab 2026 ändert ...
Bei Feststellung einer Schwangerschaft ab 1. Oktober 2026 wird der elektronische Eltern-Kind-Pass von der Ärztin oder dem Arzt angelegt.
Ab 1. März 2027 wird mit der Geburt des Kindes vom gelben Papierheft auf den elektronischen Eltern-Kind-Pass gewechselt.
Für den Login in den elektronischen Eltern-Kind-Pass ist eine ID Austria erforderlich. Aber: auch ohne ID Austria haben alle in Österreich Versicherten Anspruch auf die kostenfreien Eltern-Kind-Pass-Untersuchungen. Auch Personen, die nicht versichert sind, aber deren Hauptwohnsitz in Österreich ist, können kostenlos das Angebot des Eltern-Kind-Passes in Anspruch nehmen.
Vorteile im Überblick
- jederzeit Zugang zu allen im Eltern-Kind-Pass verfügbaren Daten
- praktische Erinnerungsfunktion für bevorstehende Untersuchungen
- digitale Ultraschallbilder
- zusätzliche Untersuchungen und Beratungen
- Der Verlust des Eltern-Kind-Passes ist durch die Digitalisierung unmöglich.
- Die eingetragenen Daten werden verschlüsselt gespeichert und nur berechtigte Nutzer:innen können zugreifen. Das bedeutet deutlich mehr Sicherheit.